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Lebensfreude und Traurigkeit

Der größte Mythos über Lebensfreude und Traurigkeit ist, dass beides nicht gut zusammengeht.

Das ist großer Unsinn. Wer denkt, er müsse Trauer und Schmerzen wegdrücken oder vermeiden um Lebensfroh zu sein, täuscht sich gewaltig.

Details:

1. Schmerzen gehören zum Leben

Wer ein lebendiges Leben führt, weiß dass Schmerzen genauso zum Leben gehören, wie Freude und Begeisterung. Wir Menschen besitzen ein breite Pallette an Emotionen. Lachen und weinen haben eine sehr ähnliche Kraft. Wie ein Pendel, das von einem Ende zum anderen ausschlägt, bewegen wir uns zwischen den Emotionen. Bei Menschen mit einem eher eintönigen Leben, bewegt sich das Pendel zwischen Frustration, Langeweile und Gleichgültigkeit. Wer Schmerz wahrnehmen kann, wird auch ausgibig lachen können.

2. Schmerz und Trauer sind nicht gleich Leid

Schmerz und Trauer zuzulassen, und wahrzunehmen zeugt von Lebendigkeit. Sich in diesen Seelenschmerzen länger aufzuhalten, als nötig, erzeugt Leid.

Es gibt auch für Trauer, Liebeskummer und andere Seelenschmerzen eine angemessene Zeit. Diese kann sehr variable sein und ist von Fall zu Fall und von Person zu Person verschieden. Sie kann in Episoden auftreten. Sie kann einen plötzlich überkommen und urplötzlich wieder verlassen. Das ist normal und gehört zum Leben dazu.

Nicht dienlich ist es sich immer wieder in diese Zustände hinein zu denken und zu reden. Endloses grübeln, zermürben, in Selbsmitleid zergehen raubt die Lebensgeister. Hassgedanken, Selbstzweifel, anklagen und Schuld geben, helfen niemanden, am allerwenigsten Ihnen selbst. Leid ist selbstgemacht. In den meisten Fällen will die natürliche Lebenskraft viel schneller zurückkehren, als wir es zulassen.

3. Emotionen Ausdruck verleihen

Der Emotion Aufmerksamkeit widmen, ist unverzichtbar. Eine gute Möglichkeit sie "sichtbar" zu machen ist sie auszudrücken. Malen, bewegen, Stimme gebrauchen, schreiben, Musik machen.... Es gibt unendlich viele Varianten der Emotion Raum zu geben.

4. Beobachten Sie sich dabei

Wenn Sie es schaffen zu verstehen, dass SIE nicht der Schmerz sind, sondern der- oder diejenige, die diesen Schmerz erlebt, entwickeln Sie eine gesunde Distanz dazu. So können Sie z.B. sehen, wie sich der Schmerz in Ihrem Gesicht ausdrückt, wenn Sie in den Spiegel schauen. Sie können beobachten wo sich der Schmerz in Ihrem Körper aufhält (Bauch, Kopf, Herz...). Schicken Sie an diesen Teil in Ihrem Körper liebende Gedanken, Mitgefühl und Verständnis. Das kann viel Heilung auslösen.

5. Endlosschleifen beenden

Ist man einmal in einer Gedankenmühle gefangen, scheint es unmöglich ausszusteigen. Dennoch gilt: Schmerz erleben? "Ja." Gedanken wälzen? "Nein!"

Gedankentretmühlen nutzen niemandem etwas. Der Weg zurück zu Lebensfreude findet nicht im Gedankenkarrussel statt. Der beste Weg: Tun Sie etwas. Beginnen Sie erneut zu handeln. Ob Sie Musik hören, spazieren gehen, etwas schreiben, ins Fitness Center gehen - Handeln holt Sie aus der Schleife. Sie können nicht schlafen? Aufstehen, etwas tun. Viele Leute können nach 10 Minunten handeln dann doch einschlafen.

6. Neuen Fokus finden

Irgendwann ist es Zeit, den Schalter umzulegen. Richten Sie Ihren Fokus neu aus, auf etwas, das Sie begeistert. Testen Sie wieder an, wie sich Genießen anfühlt. Im Kleinen und im Großen.

7. Holen Sie sich Unterstützung

Alleine schon mit jemand vertrautem zu sprechen, kann gut tun. Manchmal ist allerdings auch professionelle Hilfe angesagt. Jemand, der von außen Ihr Thema anschauen kann und nicht in die Angelegenheit verstrickt ist. Jemand der Ihnen Tools an die Hand gibt, wie Sie die Lebensgeister, die in jedem von uns stecken, wieder wecken können.

Fazit:

Bejahen Sie Schmerz als einen Aspekt Ihrer reichhaltigen Emotionspalette. Begegnen Sie ihm, als Teil von Ihnen. Erkennen Sie an, wie heftig er sein kann. Erkennen Sie, dass nicht Sie der Schmerz sind. Steigen Sie so schnell, wie möglich aus Gedankenschleifen aus. Fokussieren Sie sich neu.

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